Historie des Ford Escort auf der Rundstrecke und in der Rally



Am 16.11.1967 rollte der erste Ford Escort vom Band. Das war die Type MK I mit dem charakteristischen Kühlergrill, in Insiderkreisen als "Hundeknochen" bezeichnet. Darauf begann die Erfolgszeit des Ford Escort im Rally Sport.
Der Escort wurde in verschiedenen Evolutionsstufen von 1967 bis 2000 gebaut.
Richtig erfolgreich im Motorsport waren die Modelle MK I und MK II, die auch heute noch bei Motorsportveranstaltungen aktiv am Start sind.

1968: Markeneuropameister (es gab noch keine Weltmeisterschaft)
EM-Laufsieg Rally Akropolis (Fahrer R. Clark)
EM-Laufsieg Rally Tausend Seen (Fahrer H. Mikkola)
1969: Markeneuropameister (es gab noch keine Weltmeisterschaft)
EM-Laufsieg Rally Österreichische Alpenfahrt (Fahrer H. Mikkola)
EM-Laufsieg Rally Tausend Seen (Fahrer H. Mikkola)
1970: Endstand der längsten Rally der Welt London-Mexico (25.640 km):
    1.     H. Mikkola/Palm
    3.     R. Altonen/Liddon
    5.     T. Mäkinen/Staepelaere

Im April 1970 war Wien und das Schloss Schönbrunn auch Etappenort auf dem Weg nach Mexico!


Im Bild Rauno Altonen, der auch heute noch Stammgast als Teilnehmer bei der alljährlich stattfindenden Ennstal und Planai Klassik in Österreich ist!



Das spätere Siegerfahrzeug der längsten Rally der Welt London-Mexico mit Timo Mäkinen am Steuer am Haupttor zum Schloss Schönbrunn!
EM-Laufsieg Rally Tausend Seen (Fahrer H. Mikkola), siehe Bild unten. Leistungsdaten des Escort zu diesem Zeitpunkt im Rallysport: 160 PS

Ab 1973 hieß das Topmodell Escort RS 2000 und hatte serienmäßig genau 100 PS.
Ab 1974 wurde die 2. Generation des Escort gebaut, der Escort MK II.
1979 wurde B. Waldegaard damit Rallyweltmeister,
1981 schaffte es A. Vatanen zur Weltmeisterschaft (siehe Bild unten).

Der Siegerwagen des A. Vatanen aus dem Jahre 1981 (National Motor Museum in Beaulieu).

Parallel zu den Erfolgen im Rallysport war der Escort auch im Tourenwagensport bei der deutschen Rennsportmeisterschaft sehr erfolgreich.
Die deutsche Rennsportmeisterschaft wurde von 1972-1985 durchgeführt. Der Nachfolger dieser Serie ist die heutigen DTM.
Von 1973 bis 1976 gewann Ford in der Divison 2 (bis 2000ccm) mit dem Zakspeed Ford Escort MK II die Deutsche Rennsportmeisterschaft,
2x Dieter Glemser, 2x Hans Heyer (der Fahrer "mit dem Tirolerhut").

1974 und 1975 wurde Hans Heyer mit dem Zakspeed Ford Escort auch Tourenwageneuropameister (siehe Bild unten).





Daten des Ford Escort MK II RS 2000, Startnummer 100 im Histo-Cup, Fahrer Peter Pöschl

  • Baujahr 1978
  • Cosworth-Motor, Cosworth-Zylinderkopf
  • Hubraum 2000ccm
  • 4-Ventiltechnik
  • 2 Stk. 50iger Weberdoppelvergaser
  • ZF-Getriebe
  • Trockensumpfschmierung
  • handgefertigter Kupfer-Wasserkühler
  • FIA-Sicherheitsbenzintank (45l)
  • Fahrzeuggewicht ca. 870 kg (ohne Fahrer)
  • ca. 250 PS am Prüfstand